Lazise – Informationen zu Lazise am Gardasee

Mittelalterlicher Burg-Ort an der Oliven-Riviera. Durch ein eindrucksvolles Tor und über die Via Rosenheim gelangt man in diese hübsche Partnergemeinde der oberbayerischen Stadt. Eine durchgehende mittelalterliche Stadtmauer umrahmt die konsequent autofreien Altstadt, deren lebhafte Plätze und Villen zum Flanieren und Erholen einladen, besonders gute Fischrestaurants finden sich am lauschigen Kanal. In der Nähe liegt der Parco termale del Garda mit seinen Heilquellen - und für diejenigen, die es gerne etwas turbulenter haben, der Freizeitpark Gardaland. In und um Garda gibt es ein vielfältiges Angebot von Ferienwohnungen bis zu luxuriösen Residenzen.

 

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Leben la Dolce Vita in Lazise

Kulinarik: Fische des Gardasees.

Fische des Gardasees Ohne große Überraschung spielt Fisch in der Küche um den See herum eine große Rolle. Zu den Haupt-Fischarten zählen die Felchen, die Forellen und die Sardinen. Vom Aussterben bedroht ist mittlerweile die Gardaseeforelle (aus der Familie der Lachsfische), die am ehesten in größeren Tiefen des südlichen Gardasees lebt. Wenige Berufsfischer gibt es noch am See. Sie fahren frühmorgens mit Booten auf dem See und bringen Netze aus (oft mehrere Dutzend Meter lang), die anschließend bis in circa 25m Tiefe absinken, und am nächsten Tag wieder eingeholt werden. Sollten trächtige Fische dabei sein, wird in der Regel der Rogen ausgedrückt und in die Fischzucht nach Desenzano gebracht, wo die jungen Fische so lange gehegt werden, bis sie in die Freiheit des Sees entlassen werden können – um den Fischreichtum des Sees etwas zu stabilisieren.

Fischrestaurants in Lazise: Im Bereich des Kanalhafens bieten mehrere gute Restaurants hervorragenden Fisch, z.B. Alla Grotta in der Via Fontana 8. Fischmarkt; Pescheria Garda (Verkaufsladen der Kooperative);

Kultur: Europäische Geschichte

Deutsche, Österreicher, Franzosen, Spanier und Italiener am Gardasee – eine kleine europäische Geschichte des Lago di Garda. Der Gardasee liegt im Herzen Europas, daher ist es wenig verwunderlich, dass er auch eine bewegte europäische Vergangenheit hat, und viele Herrschaftsordnungen und Siedlungsbewegungen das Gebiet in Anspruch genommen haben. Beginnen wir sehr früh. Vor den Zeiten der Expansion des Römischen Reiches, also grob vor dem fünften vorchristlichen Jahrhundert, drängten Siedler aus dem Norden und dem Süden in die Region des Gardasees: die Kelten aus der Region um Rhein und Donau, und aus Mittelitalien die Etrusker, die wohl in regem Handel dort miteinander lebten. Als die Römer das Gardaseegebiet beanspruchten, vertrieben sie zunächst die Kelten; Mailand, Verona und Brescia wurden gegründet. Nach weiteren Einfällen von Stämmen aus Cimbern, Teutonen, Böhmen und Bayern ab dem 1. Jahrhundert vor Christus hatte die Gegend als christliche römische Provinz vorerst einige Jahrhunderte verhältnismäßiger Ruhe. Nach dem Ende des Römischen Weltreiches im 5. Jahrhundert nach Christus begannen wieder stürmische Zeiten. Zunächst fielen die Ostgoten in das Gebiet ein, deren König Theoderich herrschte in Ravenna und errichtete auf der Rocca bei Garda eine Burg. Mit den Langobarden (evtl. von die „Langbärtigen‟?) brach im 6. Jahrhundert ein weiterer germanischer Stamm über Oberitalien herein, deren Wildheit bereits die Römer zuvor bemerkten. Man schätzt ungefähr 100.000 eingewanderte Langobarden, die in Norditalien ein zusammenhängendes Königreich errichteten – Karl der Große setzte sich bei seiner Kaiserkrönung im Jahr 800 selbst die eiserne Langobardenkrone auf – , welches der heutigen Lombardei ihren Namen gab. In der Folgezeit kämpften die römisch-deutschen Kaiser häufig mit lokalen Fürsten, bis Friedrich Barbarossa 1183 die Unabhängigkeit des Lombardischen Städtebundes anerkennen musste. Nun bauten mächtige Stadtstaaten und deren herrschenden Familien ihre Einflussbereiche aus: die Visconti in Mailand, die Gonzaga in Mantua, die Skaliger in Verona. Für viele Jahre war nun das westliche Gardaseeufer lombardisch und das östliche Ufer veronesisch – bis die Venezianer den Herrschaftsbereich der Skaliger übernahmen und der Osten venetisch wurde. Im 16. und 18. Jahrhundert wurde die Lombardei von den spanischen und anschließend österreichischen Habsburgern beherrscht – bis Napoleon Italien eroberte und 1802 die italienische Republik ausrufen ließ. Nach dem Sturz Napoleons und dem Wiener Kongress wurde die Lombardei und Südtirol-Trentino wieder österreichisch. 1858 kommt die Lombardei an Italien, 1866 das Veneto und 1919 schließlich Südtirol-Trentino.

Aktiv: Gardaland

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